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apt_preferences − Voreinstellungssteuerdatei für APT

BESCHREIBUNG

Die APT−Einstellungsdatei /etc/apt/preferences und Teildateien im Verzeichnis /etc/apt/preferences.d/ können benutzt werden, um zu steuern, welche Versionen von Paketen zur Installation ausgewählt werden.

Es könnten mehrere Versionen eines Pakets zur Installation verfügbar sein, wenn die Datei sources.list(5) Bezüge zu mehr als einer Distribution enthält (zum Beispiel stable und testing). APT weist jeder verfügbaren Version eine Priorität zu. Je nach Abhängigkeitsbedingungen wählt apt−get die Version mit der höchsten Priorität zur Installation aus. Die APT−Einstellungsdatei überschreibt die Prioritäten, die APT den Paketversionen standardmäßig zuweist, was dem Anwender die Kontrolle darüber gibt, welche zur Installation ausgewählt wird.

Es könnten mehrere Instanzen der gleichen Version eines Paketes verfügbar sein, wenn die Datei sources.list(5) Bezüge zu mehr als einer Distribution enthält. In diesem Fall lädt apt−get die Instanz herunter, die in der Datei sources.list(5) als erstes aufgelistet ist. Die APT−Einstellungsdatei beeinflusst die Wahl der Instanz nicht, nur die Wahl der Version.

Preferences are a strong power in the hands of a system administrator but they can become also their biggest nightmare if used without care! APT will not questioning the preferences so wrong settings will therefore lead to uninstallable packages or wrong decisions while upgrading packages. Even more problems will arise if multiply distribution releases are mixed without a good understanding of the following paragraphs. Packages included in a specific release aren't tested in and therefore doesn't always work as expected in older or newer releases or together with other packages from different releases. You have been warned.

Beachten Sie, dass die Dateien im Verzeichnis /etc/apt/preferences.d in alphanumerisch aufsteigender Richtung ausgewertet werden und der folgenden Namenskonvention unterliegen: Die Dateien haben keine oder »pref« als Dateierweiterung und sie enthalten nur alphanumerische Zeichen, Bindestriche (−), Unterstriche (_) oder Punkte (.). Wenn dies nicht der Fall ist, werden sie stillschweigend ignoriert.

APTs Standardprioritätszuweisungen
Wenn es keine Einstellungsdatei gibt oder es in der Datei keinen Eintrag gibt, der sich auf eine bestimmte Version bezieht, dann ist die dieser Version zugewiesene Priorität, die Priorität der Distribution zu der die Version gehört. Es ist möglich eine Distribution auszuzeichnen, »das Ziel−Release«, die eine höhere Priorität erhält, als dies andere Distributionen standardmäßig tun. Das Ziel−Release kann auf der apt−get−Befehlszeile oder in der APT−Konfigurationsdatei /etc/apt/apt.conf gesetzt werden. Beachten Sie, dass dies Vorrang vor einer allgemeinen Priorität hat, die Sie, wie später beschrieben, in der Datei /etc/apt/preferences setzen, aber nicht vor bestimmten mit Pinning gewichteten Paketen. Beispielsweise

apt−get install −t testing irgendein_Paket

APT::Default−Release "stable";

Wenn das Ziel−Release angegeben wurde, dann benutzt APT den folgenden Algorithmus, um die Prioritäten der Versionen eines Paketes zu setzen. Zuweisung:

priority 1

to the versions coming from archives which in their Release files are marked as "NotAutomatic: yes" like the debian experimental archive.

Priorität 100

zu der Version, die bereits installiert ist (wenn vorhanden).

Priorität 500

zu den Versionen, die nicht installiert sind und die nicht zum Ziel−Release gehören.

Priorität 990

zu den Versionen, die nicht installiert sind und zum Ziel−Release gehören.

If the target release has not been specified then APT simply assigns priority 100 to all installed package versions and priority 500 to all uninstalled package versions, expect versions coming from archives which in their Release files are marked as "NotAutomatic: yes" − these versions get the priority 1.

APT wendet dann die folgenden Regeln an, aufgelistet in der Reihenfolge ihres Vorrangs, um zu bestimmen in welcher Version das Paket zu installieren ist.

• Führen Sie niemals ein Downgrade durch, außer wenn die Priorität verfügbarer Pakete 1000 übersteigt. (»Downgrading« ist das Installieren einer weniger aktuellen Version, an Stelle einer aktuelleren Version. Beachten Sie, dass keine Standardpriorität von APT 1000 übersteigt. So hohe Prioritäten können nur durch die Einstellungsdatei gesetzt werden. Beachten Sie außerdem, dass Downgrading eines Paketes riskant sein kann.)

• Die Version mit der höchsten Priorität installieren.

• Wenn zwei oder mehr Versionen die gleiche Priorität haben, wird die aktuellste installiert (das ist die mit der höheren Versionsnummer).

• Wenn zwei oder mehr Versionen die gleiche Priorität und Versionsnummer haben, die Pakete sich aber entweder in ihren Metadaten unterscheiden oder die Option −−reinstall angegeben wurde, wird die nicht installierte installiert.

In einer typischen Situation ist die Version eines Paketes (Priorität 100) nicht so aktuell, wie eine der verfügbaren Versionen, die in der Quellliste der Datei sources.list(5) steht (Priorität 500 oder 990). Dann wird ein Upgrade des Pakets durchgeführt, wenn apt−get install irgendein_Paket oder apt−get upgrade ausgeführt wird.

Seltener ist die installierte Version eines Pakets neuer, als jede andere der verfügbaren Versionen. Für das Paket wird kein Downgrade durchgeführt, wenn apt−get install irgendein_Paket oder apt−get upgrade ausgeführt wird.

Manchmal ist die installierte Version eines Pakets aktueller, als die Version, die zum Ziel−Release gehört, aber nicht so aktuell, wie eine Version, die zu einer anderen Distribution gehört. Für ein derartiges Paket wird tatsächlich ein Upgrade durchgeführt, wenn apt−get install irgendein_Paket oder apt−get upgrade ausgeführt wird, weil mindestens eine der verfügbaren Versionen eine höhere Priorität als die installierte Version hat.

Die Auswirkungen von APT−Einstellungen
Die APT−Einstellungsdatei erlaubt einem Systemverwalter die Zuweisung von Prioritäten zu steuern. Die Datei besteht aus einem oder mehreren mehrzeiligen Datensätzen, die durch leere Zeilen getrennt sind. Datensätze können eine von zwei Gestalten haben, eine spezielle Gestalt oder eine allgemeine Gestalt.

• Die spezielle Form weist die Priorität (eine »Pin−Priorität«) einem oder mehreren angegebenen Paketen und angegebenen Versionen oder Versionsbereichen zu. Der folgende Datensatz weist zum Beispiel allen Versionen des perl−Pakets eine höhere Priorität zu, deren Versionsnummer mit »5.8« beginnt. Mehrere Pakete können durch Leerzeichen getrennt werden.

Package: perl
Pin: version 5.8*
Pin−Priority: 1001

• Die allgemeine Form weist allen Paketversionen in einer gegebenen Distribution (d.h. allen Versionen von Paketen, die in einer bestimmten Release−Datei gelistet sind) oder allen Paketversionen, die von einer speziellen Internet−Site kommen, die durch ihren voll ausgebildeten Domänennamen identifiziert wird, eine Priorität zu.

Dieser Eintrag in allgemeiner Form in der APT−Einstellungsdatei verwendet nur Gruppen von Paketen. Der folgende Eintrag weist zum Beispiel allen Paketversionen eine hohe Priorität zu, die lokal liegen.

Package: *
Pin: origin ""
Pin−Priority: 999

A note of caution: the keyword used here is "origin" which can be used to match a hostname. The following record will assign a high priority to all versions available from the server identified by the hostname "ftp.de.debian.org"

Package: *
Pin: origin "ftp.de.debian.org"
Pin−Priority: 999

This should not be confused with the Origin of a distribution as specified in a Release file. What follows the "Origin:" tag in a Release file is not an Internet address but an author or vendor name, such as "Debian" or "Ximian".

Der folgende Datensatz weist allen Paketversionen, die zu Distributionen gehören, deren Archivname »unstable« ist, eine niedrige Priorität zu.

Package: *
Pin: release a=unstable
Pin−Priority: 50

The following record assigns a high priority to all package versions belonging to any distribution whose Codename is "squeeze".

Package: *
Pin: release n=squeeze
Pin−Priority: 900

Der folgende Datensatz weist allen Paketversionen, die zu einer Distribution gehören, deren Archivname »stable« und deren Release−Nummer »3.0« ist, eine hohe Priorität zu.

Package: *
Pin: release a=stable, v=3.0
Pin−Priority: 500

Wie APT Prioritäten interpretiert
Die in der APT−Einstellungsdatei zugewiesenen Prioritäten (P) müssen positive oder negative Ganzzahlen sein. Sie werden wie folgt interpretiert (grob gesagt):

P > 1000

veranlasst, dass eine Version installiert wird, auch wenn dies ein Downgrade des Pakets durchführt

990 < P <=1000

veranlasst, dass eine Version installiert wird, auch wenn diese nicht vom Ziel−Release kommt, außer wenn die installierte Version aktueller ist

500 < P <=990

veranlasst, dass eine Version installiert wird, außer wenn eine Version verfügbar ist, die zum Ziel−Release gehört oder die installierte Version neuer ist

100 < P <=500

veranlasst, dass eine Version installiert wird, außer wenn eine Version verfügbar ist, die zu einer anderen Distribution gehört oder die installierte Version neuer ist

0 < P <=100

veranlasst, dass eine Version nur dann installiert wird, wenn es keine installierte Version des Pakets gibt

P < 0

verhindert das Installieren der Version

Wenn irgendwelche Datensätze mit speziellem Format zu einer verfügbaren Paketversion passen, dann legt der erste dieser Datensätze die Priorität der Paketversion fest. Schlägt dies fehl und es passen irgendwelche Datensätze mit allgemeinem Format zu einer verfügbaren Paketversion, dann legt der erste dieser Datensätze die Priorität der Paketversion fest.

Nehmen wir zum Beispiel an, die APT−Einstellungsdatei enthält die drei bereits gezeigten Datensätze:

Package: perl
Pin: version 5.8*
Pin−Priority: 1001

Package: *
Pin: origin ""
Pin−Priority: 999

Package: *
Pin: release unstable
Pin−Priority: 50

Dann:

• Es wird die aktuellste verfügbare Version des Pakets perl installiert, so lange die Versionsnummer mit »5.8« anfängt. Wenn irgendeine 5.8*−Version von perl verfügbar ist und die installierte Version 5.9* ist, dann wird von perl ein Downgrade durchgeführt.

• Eine Version irgendeines anderen Pakets als perl, die vom lokalen System verfügbar ist, hat eine Priorität über anderen Versionen, sogar wenn diese Versionen zum Ziel−Release gehören.

• Eine Version eines Pakets, dessen Ursprung nicht das lokale System ist, aber ein anderer in sources.list(5) aufgelisteter Ort und der zu einer unstable−Distribution gehört, wird nur installiert, falls es zur Installation ausgewählt wurde und nicht bereits eine Version des Pakets installiert ist.

Festlegung von Paketversion und Distributions−Eigenschaften
Die in der sources.list(5)−Datei aufgelisteten Orte sollten Packages− und Release−Dateien bereitstellen, um die an diesem Ort verfügbaren Pakete zu beschreiben.

Die Packages−Datei wird normalerweise im Verzeichnis .../dists/Distributions−Name/Komponente/Architektur gefunden, zum Beispiel .../dists/stable/main/binary−i386/Packages. Sie besteht aus einer Serie mehrzeiliger Datensätze, einem für jedes verfügbare Paket in diesem Verzeichnis. In jedem Datensatz sind nur zwei Zeilen zum Setzen der APT−Prioritäten relevant:

die Package:−Zeile

gibt den Paketnamen an

die Version:−Zeile

gibt die Versionsnummer für das genannte Paket an

The Release file is normally found in the directory .../dists/dist−name: for example, .../dists/stable/Release, or .../dists/lenny/Release. It consists of a single multi−line record which applies to all of the packages in the directory tree below its parent. Unlike the Packages file, nearly all of the lines in a Release file are relevant for setting APT priorities:

die Archive:− oder Suite:−Zeile

benennt das Archiv, zu dem alle Pakete im Verzeichnisbaum gehören. Die Zeile »Archive: stable« oder »Suite: stable« gibt zum Beispiel an, dass alle Pakete im Verzeichnisbaum unterhalb des der Release−Datei übergeordneten Verzeichnisses sich in einem stable−Archiv befinden. Diesen Wert in der APT−Einstellungsdatei anzugeben würde die folgende Zeile benötigen:

Pin: release a=stable

die Codename:−Zeile

names the codename to which all the packages in the directory tree belong. For example, the line "Codename: squeeze" specifies that all of the packages in the directory tree below the parent of the Release file belong to a version named squeeze. Specifying this value in the APT preferences file would require the line:

Pin: release n=squeeze

die Version:−Zeile

benennt die Release−Version. Die Pakete im Baum könnten zum Beispiel zur Debian GNU/Linux−Release−Version 3.0 gehören. Beachten Sie, dass es normalerweise keine Versionsnummer für testing− und unstable−Distributionen gibt, weil sie noch nicht veröffentlicht wurden. Diese in der APT−Einstellungsdatei anzugeben würde eine der folgenden Zeilen benötigen:

Pin: release v=3.0
Pin: release a=stable, v=3.0
Pin: release 3.0

die Component:−Zeile

benennt die Lizenzierungskomponente, die mit den Paketen im Verzeichnisbaum der Release−Datei verbunden ist. Die Zeile »Component: main« gibt zum Beispiel an, dass alle Pakete im Verzeichnisbaum von der main−Komponente stammen, was zur Folge hat, dass sie unter den Bedingungen der Debian−Richtlinien für Freie Software stehen. Diese Komponente in der APT−Einstellungsdatei anzugeben würde die folgende Zeilen benötigen:

Pin: release c=main

die Origin:−Zeile

benennt den Urheber des Pakets im Verzeichnisbaum der Release−Datei. Zumeist ist dies Debian. Diesen Ursprung in der APT−Einstellungsdatei anzugeben würde die folgende Zeile benötigen:

Pin: release o=Debian

die Label:−Zeile

benennt die Beschriftung des Pakets im Verzeichnisbaum der Release−Datei. Zumeist ist dies Debian. Diese Beschriftung in der APT−Einstellungsdatei anzugeben würde die folgende Zeile benötigen:

Pin: release l=Debian

Alle Packages− und Release−Dateien, die von Orten heruntergeladen werden, die in der Datei sources.list(5) aufgelistet sind, werden im Verzeichnis /var/lib/apt/lists oder in der von der Variablen Dir::State::Lists in der Datei apt.conf benannten Datei gespeichert. Die Datei debian.lcs.mit.edu_debian_dists_unstable_contrib_binary−i386_Release enthält zum Beispiel die Release−Datei, die von der Site debian.lcs.mit.edu für die binary−i386−Architekturdateien von der contrib−Komponente der unstable−Distribution heruntergeladen wurde.

Optionale Zeilen in einem APT−Einstellungsdatensatz
Optional kann jeder Datensatz in der APT−Einstellungsdatei mit einer oder mehreren Zeilen beginnen, die mit dem Wort Explanation: anfangen. Dieses stellt einen Platz für Kommentare bereit.

BEISPIELE

Stable verfolgen
Die folgende APT−Einstellungsdatei wird APT veranlassen, allen Paketversionen eine höhere Priorität als die Vorgabe (500) zu geben, die zu einer stable−Distribution gehören und eine ungeheuer niedrige Priorität Paketversionen, die zu anderen Debian−Distributionen gehören.

Explanation: Deinstallieren oder nicht installieren von anderen von Debian
Explanation: stammenden Paketversionen als denen der Stable−Distribution
Package: *
Pin: release a=stable
Pin−Priority: 900

Package: *
Pin: release o=Debian
Pin−Priority: −10

Mit einer geeigneten sources.list(5)−Datei und der obigen Einstellungsdatei wird jeder der folgenden Befehle APT veranlassen, ein Upgrade auf die neuste(n) stable−Version(en) durchzuführen.

apt−get install Paketname
apt−get upgrade
apt−get dist−upgrade

Der folgende Befehl wird APT veranlassen, ein Upgrade des angegebenen Pakets auf die neuste Version der testing−Distribution durchzuführen. Von dem Paket wird kein weiteres Upgrade durchgeführt, außer wenn dieser Befehl wieder angegeben wird.

apt−get install Paket/testing

Testing oder Unstable verfolgen
Die folgende APT−Einstellungsdatei wird APT veranlassen, Paketversionen der testing−Distribution eine hohe Priorität, Paketversionen der unstable−Distribution eine niedrigere Priorität und eine ungeheuer niedrige Priorität zu Paketversionen von anderen Debian−Distributionen zuzuweisen.

Package: *
Pin: release a=testing
Pin−Priority: 900

Package: *
Pin: release a=unstable
Pin−Priority: 800

Package: *
Pin: release o=Debian
Pin−Priority: −10

Mit einer geeigneten sources.list(5)−Datei und der obigen Einstellungsdatei wird jeder der folgenden Befehle APT veranlassen, ein Upgrade auf die neuste(n) testing−Version(en) durchzuführen.

apt−get install Paketname
apt−get upgrade
apt−get dist−upgrade

Der folgende Befehl wird APT veranlassen, ein Upgrade des angegebenen Pakets auf die neuste Version der unstable−Distribution durchzuführen. Danach wird apt−get upgrade ein Upgrade des Pakets auf die aktuellste testing−Version durchführen, falls diese aktueller als die installierte Version ist, andernfalls auf die aktuellste unstable−Version, wenn diese aktueller als die installierte Version ist.

apt−get install Paket/unstable

Die Entwicklung eines Codename−Releases verfolgen
Die folgende APT−Einstellungsdatei wird APT veranlassen, allen Paketen, die zu einem bestimmten Codenamen einer Distribution gehören, eine höhere Priorität als die Vorgabe (500) zu geben und Paketversionen, die zu anderen Debian−Distributionen, Codenamen und Archiven gehören, eine ungeheuer niedrige Priorität zu geben. Beachten Sie, dass APT mit diesen APT−Einstellungen der Migration eines Releases vom Archiv testing zu stable und später zu oldstable folgen wird. Wenn Sie zum Beispiel dem Fortschritt in testing folgen möchten, obwohl der Codename sich ändert, sollten Sie die Beispielkonfigurationen oberhalb benutzen.

Explanation: Uninstall or do not install any Debian−originated package versions
Explanation: other than those in the distribution codenamed with squeeze or sid
Package: *
Pin: release n=squeeze
Pin−Priority: 900

Explanation: Debian unstable is always codenamed with sid
Package: *
Pin: release n=sid
Pin−Priority: 800

Package: *
Pin: release o=Debian
Pin−Priority: −10

With a suitable sources.list(5) file and the above preferences file, any of the following commands will cause APT to upgrade to the latest version(s) in the release codenamed with squeeze.

apt−get install Paketname
apt−get upgrade
apt−get dist−upgrade

The following command will cause APT to upgrade the specified package to the latest version from the sid distribution. Thereafter, apt−get upgrade will upgrade the package to the most recent squeeze version if that is more recent than the installed version, otherwise, to the most recent sid version if that is more recent than the installed version.

apt−get install Paket/sid

DATEIEN

/etc/apt/preferences

Version−Einstellungsdatei. Hier können Sie "pinning" angeben, d.h. eine Einstellung, um bestimmte Pakete aus einer separaten Quelle oder von einer anderen Version einer Distribution zu erhalten. Konfigurationselement: Dir::Etc::Preferences.

/etc/apt/preferences.d/

Dateifragmente für die Versionseinstellungen. Konfigurationselement: Dir::Etc::PreferencesParts.

SIEHE AUCH

apt-get(8) apt-cache(8) apt.conf(5) sources.list(5)

FEHLER

APT−Fehlerseite [1] . Wenn Sie einen Fehler in APT berichten möchten, lesen Sie bitte /usr/share/doc/debian/bug−reporting.txt oder den reportbug(1)−Befehl. Verfassen Sie Fehlerberichte bitte auf Englisch.

ÜBERSETZUNG

Die deutsche Übersetzung wurde 2009 von Chris Leick c.leick [AT] vollbio.de angefertigt in Zusammenarbeit mit dem Deutschen l10n−Team von Debian debian−l10n−german [AT] lists.org.

Note that this translated document may contain untranslated parts. This is done on purpose, to avoid losing content when the translation is lagging behind the original content.

AUTHOR

APT−Team

NOTES

1.

APT-Fehlerseite

http://bugs.debian.org/src:apt

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